Allgemein
Wie erkenne ich Dyskalkulie und Rechenschwäche (Rechenstörung) ?
Wo ist der Unterschied? Vereinfacht gesagt: Dyskalkulie betrifft eher die Lernvoraussetzungen für den Erwerb mathematischer Fähigkeiten, Rechenschwäche betrifft den Umgang mit Zahlen, mit rechnerischen Operationen.
Wer unter Dyskalkulie leidet, quält sich zwangsläufig mit Problemen beim Rechnen herum. Wer sich Problemen beim Rechnen ausgesetzt sieht, muss nicht unbedingt unter Dyskalkulie leiden.
Die Behandlung der Dyskalkulie sollte immer durch erfahrene Fachleute erfolgen. Eine reine Rechenschwäche können Pädagogen und manche Eltern unter Einhaltung bestimmter Regeln auch zu Hause nach einem Therapieplan erfolgreich behandeln.
In der Veranstaltung bekommen Sie einen Überblick über mögliche Ursachen und Erkennungsmerkmale von Dyskalkulie und Rechenschwäche und erste Hinweise auf therapeutische Möglichkeiten.
Dauer: 3 Stunden
Wer: Pädagogen (Eltern)
Nehmen Sie bei Fragen und Angebotswünschen mit uns Kontakt auf.
Schule
Wir sind Lehrbeauftragte der Landesschulbehörde.
Wahrnehmungs- und Diagnoseraster nach Frostig / Martens
Anhand eines Rasters können die Schnittmengen von ausgewählten Lernsinnen und den Differenzierungsleistungen wie Figur-Grund-Unterscheidung, Lage im Raum, Räumliche Beziehungen und anderen verdeutlicht und Spiel- sowie Lernangebote erarbeitet werden.
Dauer: nach Vereinbarung
Wer: Pädagogen
Zahlbeziehungen bis 10 – ihre Bedeutung und simultane Erfassung
Die Zahlbeziehungen bis 10 stellen das Fundament unseres Stellenwertsystems dar. Welche Erfahrungen sind notwendig, welches Training ist geeignet, um den virtuosen Umgang mit Zahlen im unteren Zahlenraum und damit den Zugang zum Analogie-Transfer zu sichern? Lateralitätsbewusstsein und Achsendominanz, was haben sie mit Mathematik zu tun? Welche Rolle spielt die Schwerkraft beim Erwerb räumlicher Vorstellungsbilder im unteren Zahlenraum? Wie lässt sich vorteilhaftes Rechnen beim Zehner-Übergang überzeugend anbahnen und zügig automatisieren? Welche Hilfsstrategien können für welche Kinder sinnvoll sein?
Dauer: 3 Stunden
Wer: Pädagogen
Das Anbahnen und Verankern des Gleichungsbegriffs durch umräumliche Wahrnehmung
Erfahren Sie das allseitige Hunderterfeld als umräumliche Basis für den Grundlagen – Zahlenraum und für den Erwerb des Kommutativgesetzes.
Welche Bedeutung haben Balance, Waage und Regelschluss für die Entwicklung arithmetischer und algebraischer Fähigkeiten?
Wie können Vorstellungsbilder im Zahlenraum bis 1000 durch formenkonstantes Rechnen entwickelt und vorteilhafte Rechenwege angebahnt werden?
Dauer: 3 Stunden
Wer: Pädagogen
Nehmen Sie bei Fragen und Angebotswünschen mit uns Kontakt auf.
Vorschulpädagogik
Im Kindergarten Mathematik erleben -
Frühe Diagnostik und Prävention von Rechenschwäche
Kinder haben Freude am Ordnen und Messen, am Vergleichen von Mengen, Größen und Gegenständen. Kinder fügen hinzu, nehmen weg, teilen auf. Durch Bewegung im Raum erfahren sie abstrakte Begriffe wie oben, unten, rechts, links, vorne und hinten. Zahlen und Symbole in ihrer Umgebung helfen ihnen dabei, Eindrücke (zu-)ordnen und benennen zu können.
In diesem Seminar lernen Sie Materialien und Spiele kennen, mit denen sie gezielt mathematische Grunderfahrungen altersentsprechend in den pädagogischen Alltag integrieren können. Und Sie entdecken bekannte Angebote aus dem Erfahrungsschatz der Kita-Arbeit wieder, die Sie unter neuen Gesichtspunkten bewerten und einsetzen können.
Dieses Seminar ist eine hilfreiche Grundlage für die Umsetzung des Kita-Projekts.
Dauer: ca. 24 Stunden (mehrtägige Fortbildung)
Wer: pädagogische Fachkräfte aus Kitas
Außerdem:
Infoveranstaltungen für Eltern von Vorschulkindern
Studientage für pädagogische Fachpersonal aus Kitas
Dauer: nach Vereinbarung
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